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Bildkomposition aus Hahn auf Wiese, Zwei liegende Kühe auf Weide, Brot und Mountainbike.

Gastbloggerin Susanne Hausdorf: Bio-Erlebnistage – Welche Angebote gibt es?

Die Bloggerin Susanne Hausdorf berichtet heuer regelmäßig über die Bio-Erlebnistage 2018. Auf ihrem Blog ichlebejetzt.com und auf bioerlebnistage.de schildert sie persönliche Eindrücke über die Veranstaltungsreihe.

Gerade sitze ich am Rechner, um die verbleibenden Sommerferien und den Herbst zu planen. Kennt Ihr das auch, dieses Kribbeln vor lauter Vorfreude? Für uns geht es in diesem Jahr endlich wieder nach Norwegen! Und kaum sind wir zurück, geht die Reise im September weiter: auf den Spuren ökologischer Landwirtschaft und den Bio-Erlebnistagen durch Bayern. Dabei habe ich die Qual der Wahl mich zwischen über 250 Veranstaltungen im Rahmen der Bio-Erlebnistage zu entscheiden.

 

Welche Veranstaltungsarten gibt es?


Die Veranstaltungen, die bei den Bio-Erlebnistagen gemeldet sind, verteilen sich über ganz Bayern. Dank der Veranstaltungskarte kann man sich prima alle Veranstaltungen aus dem Programm nach Datum, Region und Anbauverband auswählen. Ich stelle hier einfach ein paar zufällig ausgewählte Veranstaltungen vor. Es macht Sinn sich individuell durch die Veranstaltungen zu klicken und selbst nachzusehen, welch vielfältiges Angebot es gibt.

 

Brotlaib

Die Bioerlebnistage haben auch Brotbackworkshops oder Kochkurse im Programm

 

Workshops


Wer selbst etwas mit seinen eigenen Händen herstellen möchte, für den haben die Bio-Erlebnistage verschiedene Workshops zu bieten:

Brotbacken
27. September: Sana e Salva – Brotbackkurs mit einer alten Dinkelsorte, dem Oberkulmer Rotkorn“ oder auch „Frankenkorn“ genannt.

Kochschule Sana E Salva

 

Kochen
27. September: Kloster-Kochkurs „Aufläufe – Fantasievolle Ideen“. Hier lernt man nach alten Klosterrezepten zu kochen.  

In der Klosterküche Plankstetten

 

Weinlese
15. September: Bio-Weinleser für einen Tag in den Klingenberger Terrassen-Steillagen und Weiterverarbeitung der geernteten Früchte.

Weinbau Stritzinger

 

Wanderungen und Radtouren


Zu Fuß und auf dem Fahrrad lassen sich die bayerischen Regionen bestens erkunden. Im Rahmen der Bio-Erlebnistage haben sich einige Veranstalter Wanderungen und Radtouren zu verschiedenen Bio-Erlebnis-Stationen ausgedacht.

Mountainbike, angelehnt an Baum.

Die Natur erkundet sich am besten zu Fuß oder mit dem Rad. Während der Bio-Erlebnistage 2018 findet verschiedene (Rad)-Wanderungen statt.

 

Am 1. September findet zum Beispiel in München die ADFC RADTOUR ZUR WOLFMÜHLE statt. Start ist in Haidhausen und die 50 Kilometer lange Strecke durch das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau ist leicht mit kleinen Anstiegen. An der historischen Wolfmühle in Forstinning erklärt der Bio-Müller Anderl Löffl das tägliche Handwerk in der traditionellen Mühle. Im Anschluß wird eine Bio-Brotzeit serviert und zurück geradelt.

Wer lieber den Rucksack schultert und die Wanderschuhe schnürt, dem könnte die GROSSE BIO-WEINBERGSWANDERUNG am 08. September in Iphofen gefallen: Die Wanderung führt über sanfte Hügel in die Weinberge vom Weingut Bausewein. Das Weingut wird seit über zwanzig Jahren ökologisch bewirtschaftet. Auf der etwa dreistündigen Wanderung durch die Weinberge erzählen die Winzer Karl Josef Bausewein und Matthias Popp etwas über ihre Motivation und ihre Leidenschaft für den Bio-Weinanbau in Unterfranken. Individuelle Fragen sind dabei erwünscht und willkommen. Unterwegs und zum Abschluß gibt es Wein zur Verkostung und einen kleinen Imbiß zur Stärkung.


VERKOSTUNGEN 


Schmecken Bio-Lebensmittel wirklich anders oder sogar besser als konventionell angebautes Obst und Gemüse? Hier kann man es testen. Viele verschiedene Veranstalter in Bayern bieten Verkostungen in ihren Betrieben an. Man kann sich quer durch Bayern schlemmen:

Kartoffeln im Korb 

 

Essig
5. September: BETRIEBSBESICHTIGUNG – ERLEBEN SIE ESSIG HAUTNAH! Hier erfährt man alles rund um das Thema Essig und kann ihn vor Ort in der Kriegl Essigbrauerei verkosten.

Quitten
8. September: DIE PFORTE ZUM QUITTENGARTEN HAT KEIN TOR: Quittenbauer Marius Wittur von Mustea Quittenanbau zeigt bei einer Wanderung durch seine Quittenhaine unterschiedliche Sorten und führt in den Quittenanbau ein.

Käse
8. September: HOFFÜHRUNG UND BIOKÄSEVERKOSTUNG auf dem Biolandhof Friedl Josef und Sabine

Tomaten & Chili
11./18. September: BIO-TOMATENVERKOSTUNG bei Bio-Gärtnerei Christian Herb. Aus 15 unterschiedlichen Sorten kann man sich hier seine Lieblingstomate aussuchen. Für den Eigenanbau gibt der Biogärtner Tipps.

Kartoffeln
15. September: TRADITIONELLES KARTOFFELFEST auf dem Naturland Hof Derleth. Über den Bio-Kartoffelmarkt schlendern und bei einer Bio-Kartoffelprobe neue Geschmacksrichtungen erleben.

Brot
25.-29. September: BIO-BROT UND BACKWAREN ERLEBEN: Informationen und Verkostungen von Bio-Brot und Backwaren beim Brothof Strauss.

 

 

Betriebseinblicke bei Hoffesten 


Wie sieht es in Bio-Betrieben aus? Wie läuft der Alltag mit Anbau, Ernte und Vertrieb ab? Viele Bio-Höfe in Bayern öffnen ihre Pforten für die Bio-Erlebnistage und veranstalten Hofführungen und Hoffeste. Zum Beispiel:

5. September: HOFFÜHRUNG DIE LEBENSGEMEINSCHAFT E.V. MÜNZINGHOF
8. September: ANDERLBAUER HOFFEST
9. September: HOFFEST LANDGUT SCHLOSS HEMHOFEN
15. September: AMPERHOF-HOFFEST
16. September: HOFFEST UND TAG DER OFFENEN IMKEREI

 

Wo trifft man mich? 


Ich habe sehr lange überlegt, welche Veranstaltungen ich besuchen möchte. Am liebsten alle. Da das aber schon rein zeitlich nicht geht, habe ich mich erst einmal für drei entschieden. Spontan kommt sicher noch die eine oder andere Aktion hinzu.

Cowboysattel auf EIsenzaun 

 

Am 4. September geht es für mich und die Kinder in die nördliche Oberpfalz zum berittene Cowboy-Dienstag. Beim Reiten durch die Öko-Modellregion Erbendorf-Steinwald werden wir zu Cowgirls und testen die Fortbewegung hoch zu Roß. Nach dem Reitausflug gibt es eine Bio-Brotzeit. Ich bin schon ein bißchen aufgeregt, denn im Gegensatz zu den Mädels saß ich noch nie auf einem Pferd.

Am 8. September sind wir in Neu-Ulm auf dem Hoffest des Traub-Hofes. Hier gibt es einen Bio-Markt und man kann sich die moderne Milchviehhaltung genauer ansehen. Genau mein Ding, denn ich gehe noch immer der Frage nach, welche Milch in welcher Verpackung am nachhaltigsten ist.

Am 22. September entführe ich die ganze Familie in den Klostergarten des Klosters Plankstetten. Aber ich verrate vorher nicht, daß es neben einer Führung durch die Klostergärtnerei und einer Brotzeit auch Zeit wird mit anzupacken: Der Nachmittag beinhaltet nämlich auch Arbeit im Gemüsefeld. Für die Mühen gibt es am Ende auch eine Gemüsetüte. So können alle am eigenen Leib erfahren, was es an Mühe und Energie kostet Nahrungsmittel anzupflanzen.

 

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