Die Zukunft is(s)t öko!

München, 03.06.2020. Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) sieht in den von der EU Kommissionen vorgelegten Strategien zum Erhalt der Biodiversität und zur Transformation der europäischen Land-und Lebensmittelwirtschaft („Farm to Fork Strategie“) ein wichtiges und ermutigendes Signal. Nun kommt es auf die Umsetzung an.

Rückenwind für Bio aus Brüssel
Die Klima- und Biodiversitätskrise bedrohen unsere Lebensgrundlagen – ein „weiter so“ ist nicht mehr möglich. Der Green Deal und die daraus abgeleiteten Strategien setzen deswegen die richtigen Prioritäten: Ressourcenschonung, Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft. Auch Landwirtschaft und Ernährung müssen Teil eines grundlegenden Wandels unsere Art zu leben und zu wirtschaften sein.
Der Ausbau des Ökolandbaus ist zurecht ein zentrales Ziel dieser Strategien. Die ökologische Land-und Lebensmittelwirtschaft tut genau das, was die Politik als Ziel formuliert und die Menschen wollen: sie produziert gesunde Lebensmittel und schont Böden, Wasser, Klima und Natur. Bäuerinnen und Bauern bietet sie gute wirtschaftliche Perspektiven. Mit der Zielsetzung 25% Ökolandbau bis 2030 weist die Farm to Fork Strategie in dieselbe Richtung wie das im Bayerischen Naturschutzgesetz verankerte Ausbauziel für Bayern von 30% bis 2030. „Diese Zielsetzung auf europäischer Ebene verleiht uns auch hier in Bayern Rückenwind. Wir sind auf dem richtigen Weg – Bayern kann Vorreiter sein“, freut sich Hubert Heigl, erster Vorsitzender der LVÖ Bayern.

Bio ist nachgefragt – Branche schaut optimistisch in die Zukunft
„Dass Ökolandbau zu einer krisenfesten Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung beiträgt, zeigt sich gerade in diesen Tagen ganz besonders deutlich“, betont Heigl. „Die EU Kommission erkennt in ihren Strategien ‚mehr Bio‘ als einen elementareren Teil der Lösung an und sieht neben den ökologischen Vorteilen des Ökolandbaus auch die wirtschaftlichen Chancen, die ein wachsender Markt für Bio-Produkte bietet“, so Heigl weiter. Auch die bayerischen Öko-Landwirte und Verarbeiter schauen optimistisch in die Zukunft. Klima- und Umweltschutz und ein faires Miteinander sind Werte, die in und nach der Pandemie mindestens genauso wichtig sind wie vorher – Bio ist nachgefragt und wird dies auch in Zukunft sein.

Auf die Umsetzung kommt es an
Ob die Ziele in den Strategien formulierten Ziel erreicht werden, hängt nun vom politischen Willen und der weiteren Umsetzung ab. Die bisher vorliegenden Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) werden den anstehenden Aufgaben nicht gerecht. Notwendig ist ein gut durchdachtes und schlüssiges Gesamtkonzept, dass die Ökologisierung der Landwirtschaft und hohe Wertschöpfung für die Bäuerinnen und Bauern ins Zentrum der Politik rückt „Die Geldströme der GAP müssen so umgelenkt werden, dass nicht mehr vor allem der Flächenbesitz gefördert wird, sondern diejenigen Betriebe und Unternehmen honoriert werden, die bereits nachhaltig wirtschaften. Andere müssen besser als bisher bei der Umstellung unterstützt werden“, fordert Heigl.

Öffentliche Beschaffung als Hebel für mehr Bio
Auch der Staat kann maßgeblich zur weiteren positiven Entwicklung der Nachfrage nach Bio-Produkten beitragen: die EU Kommission erkennt die öffentliche Beschaffung für Kantinen und Mensen als wichtigen Hebel und plant verpflichtende Mindestanteile und Nachhaltigkeitsstandards, um den Ökolandbau zu stärken. „Mindestens 25% Bio-Produkte in allen staatlichen Kantinen – das brauchen wir auch in Bayern“, so Heigl.

 

Cordula Rutz
Landesvereinigung für den
ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ)
Landsberger Straße 527
81241 München

Tel.: 089/442 319 00
Fax: 089/442 319 029
Email: presse@lvoe.de

www.lvoe.de
www.bayerns-beste-bioprodukte.de
www.bioerlebnistage.de

„Schönster Bio-Erlebnistag 2019“

Die Bio-Erlebnistage bestehen aus lauter schönen Veranstaltungen. Die Jury musste sich also für fünf allerschönste Veranstaltungen entscheiden. Diese fünf wurden am 12. Februar 2020 auf der Messe BIOFACH in Nürnberg von Staatsministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Vertretern der LVÖ und natürlich mit der bayerischen Bio-Königin Carina I. ausgezeichnet. Wir gratulieren den Preisträgern herzlich und bedanken uns für ihr großes Engagement für Bio in Bayern!

Gruppenbild Schönste Veranstaltung Baumannshof Bio-Erlebnistage 2019
Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Hubert Heigl und Cordula Rutz, Vorsitz bzw. Geschäftsführung LVÖ Bayern; Bio-Königin Carina I.; die Preisträger vom Baumannshof in Obernzenn (Neustadt a. d. Aisch)

1. Preis „Landwirtschaft“

„Jubel-Hoffest“, Baumannshof (Bioland)
Beim Jubel-Hoffest auf dem Baumannshof in Obernzenn (Neustadt a. d. Aisch) gab es neben hochinteressanten Führungen zu den Bio-Gemüsebau-Flächen auch allerlei zum Entdecken und Basteln für Kinder und Erwachsene: Von Blumenkranzbinden, Reiten, Kutschfahrten, Schlepperfahrten, Hofrallye über Zauberkünstler und Insektenhotel-Basteln war für jeden etwas dabei. Zusätzlich gab es Vorträge zu Nachhaltigkeit und ökologischem Genuss, und regionale Handwerksbetriebe stellten sich vor.

Gruppenbild Schönste Veranstaltung Schedlbauernhof Bio-Erlebnistage 2019
Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Hubert Heigl und Cordula Rutz, Vorsitz bzw. Geschäftsführung LVÖ Bayern; Bio-Königin Carina I.; die Preisträger vom Schedlbauernhof in Thurmansbang (Lkr. Freyung-Grafenau)

2. Preis „Landwirtschaft“ 

Hoffest „25 Jahre Schedlbauernhof“, Schedlbauernhof (Naturland)
Zusammen mit dem Amt für Ernährung und Landwirtschaft (AELF) Regen präsentierte sich der Scheldbauernhof in Thurmansbang zum 25-jährigen Jubiläum von seiner schönsten Seite: Mit einer Fotoausstellung, vielfältigen Vorträgen und der Einbeziehung landwirtschaftlicher Produkte von Betriebskollegen konnten die Besucher viel über die kleinstrukturierte ökologische Landwirtschaft des Schedlbauernhofes lernen.

Gruppenbild Schönste Veranstaltung Müßighof Bio-Erlebnistage 2019
Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Hubert Heigl und Cordula Rutz, Vorsitz bzw. Geschäftsführung LVÖ Bayern; Bio-Königin Carina I.; die Preisträger vom Regens Wagner Müßighof in Absberg (Mittelfranken)

3. Preis „Landwirtschaft“ 

„Kartoffel-Erntedank-Fest“, Regens Wagner Müßighof (Biokreis)
Über 1.500 Besucher kamen in diesem Jahr auf den Müßighof in Absberg und informierten sich über die ökologische Landwirtschaft am Müßighof. „Am schönsten sind immer die freudigen Gesichter der Kinder, wenn sie die frisch aus der Erde geholten Kartoffeln selbst aufsammeln und anschließend im Feuer zubereiten“ so Thomas Pelz, der seit mehreren Jahren schon das Kartoffel-Erntedank-Fest auf dem Regens Wagner Müßighof veranstaltet. Dabei dürfen die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher erleben, wie Kartoffeln früher und heute geerntet wurden und werden und dabei selbst mitwirken.

Gruppenbild Schönste Veranstaltung Allgäuer Hof-Milch Bio-Erlebnistage 2019
Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Hubert Heigl und Cordula Rutz, Vorsitz bzw. Geschäftsführung LVÖ Bayern; Bio-Königin Carina I.; die Preisträger der Allgäuer Hof-Milch GmbH in Missen-Wilhams (Oberallgäu)

Sonderpreis „Verarbeitung“ 

„Bio-Heumilcherlebnistag“, Allgäuer Hof-Milch GmbH (Biokreis, Bioland)
Bio-Heumilch-Wirtschaft mit allen Sinnen erleben: Das war die Idee des „Bio-Heumilch-Erlebnistages“ der Molkerei Allgäuer Hof-Milch in Missen-Wilhams im Oberallgäu. Zwei hochinteressante Vorträge, ein Heumilchpfad mit Infotafeln und Geruchsproben, Kostproben von Heumilchprodukten und der Besuch eines Bio-Heumilch-Betriebes vermittelten den Besuchern auf anschauliche Art viel Wissen rund um die Themen Wiesen und Weiden, Gräser und Kräuter sowie zur Haltung von Bio-Kühen. Die besondere Qualität der Bio-Heumilch stand natürlich auch im Fokus der vielen guten Gespräche, die an diesem besonders gelungenen Info-Tag zwischen Besuchern und Experten geführt wurden.

Gruppenbild Schönste Veranstaltung Bio-Erlebnistage 2019
Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Hubert Heigl und Cordula Rutz, Vorsitz bzw. Geschäftsführung LVÖ Bayern; Bio-Königin Carina I.; die Preisträger der Biosphärenregion Berchtesgadener Land, Brotkultur Wolfgruber und Biohof Lecker

Sonderpreis „Gemeinschaftsveranstaltung“

„Unser Laufener Landweizen – Vom Korn zum Brot in der Region“, Biosphärenregion Berchtesgadener Land / Brotkultur Wolfgruber (Demeter)/ Biohof Lecker (Demeter)
Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land betreibt den Biosphären-Getreidegarten zur Saatgutvermehrung von alten, voralpinen Getreidesorten. Der Biohof Lecker baut den „Laufener Landweizen“ bereits erfolgreich an. Die Brotkultur Wolfgruber bäckt daraus köstliches Brot und Süßgebäck. Gemeinsam präsentierten sich die drei Akteure – natürlich inklusive Kostproben – an ihrem Bio-Erlebnistag in Anger im Berchtesgadener Land und gaben so den Besuchern tiefe Einblicke in die regional angepasste, rundum nachhaltig angelegte Bio-Lebensmittelwirtschaft – vom Korn bis zum Brot.

Bildnachweis für alle Bilder: © Foto: Seyfarth/StMELF

„Schönste Veranstaltungen“ der Bio-Erlebnistage:

BIO ERLEBEN UND VERSTEHEN

Nürnberg, 12.02.2020: Bei den Bio-Erlebnistagen jedes Jahr im Spätsommer öffnen Bio-Betriebe in ganz Bayern ihre Türen und Tore für interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Idee hinter der Veranstaltungsreihe ist es, Bio-Genuss und Freude am gemeinsamen Erleben mit Informationen zur ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft zu verbinden. Bei fünf der über 300 Veranstaltungen der Bio-Erlebnistage im vergangenen Jahr ist die Umsetzung dieser Idee so besonders gut gelungen, dass sie heute auf der Messe BioFach in Nürnberg eine Auszeichnung als „Schönste Veranstaltung der Bio- Erlebnistage 2019“ erhielten. Die Urkunden überreichte Michaela Kaniber, bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, gemeinsam mit Hubert Heigl, 1. Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) und Bio-Königin Carina I.

Hubert Heigl, 1. Vorsitzender der LVÖ Bayern, bedankte sich bei den Preisträgern für ihr Engagement und sagte: „Immer mehr Menschen wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie hergestellt wurden. Bei den Bio-Erlebnistagen zeigen sich die bayerischen Bio-Betriebe und vermitteln ihren Besucherinnen und Besuchern auf die schönste Art, was ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft bedeutet und was sie für Mensch, Tier und Umwelt leistet.“

Staatsministerin Michaela Kaniber beglückwünschte die Preisträger und sagte: „Ich freue mich, Ihnen als herausragende Botschafter für bayerische Bio-Lebensmittel heute die Auszeichnungen für Ihre „Schönsten Veranstaltungen“ verleihen zu dürfen. In diesem Jahr feiern die Bio-Erlebnistage in Bayern ihr 20-jähriges Jubiläum. Wir unterstützen die Veranstaltungsreihe sehr gerne – denn sie bringt Bio und Bayern zusammen!“

 

Die „Schönsten Veranstaltungen“ der Bio-Erlebnistage 2019

Jedes Jahr werden die „Schönsten Veranstaltung“ der Bio-Erlebnistage prämiert. Für 2019 wurden insgesamt fünf Auszeichnungen verliehen:

Kategorie Landwirtschaft (3 Auszeichnungen)
„Jubel-Hoffest“, Baumannshof (Bioland) in 91619 Obernzenn (Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim)
Beim Jubel-Hoffest auf dem Baumannshof gab es neben hochinteressanten Führungen zu den Bio- Gemüsebau-Flächen auch allerlei zum Entdecken und Basteln für Kinder und Erwachsene: Von Blumenkranzbinden, Reiten, Kutschfahrten, Schlepperfahrten, Hofrallye über Zauberkünstler und Insektenhotel-Basteln war für jeden etwas dabei. Zusätzlich gab es Vorträge zu Nachhaltigkeit und ökologischem Genuss, und regionale Handwerksbetriebe stellten sich vor.

Hoffest „25 Jahre Schedlbauernhof“, Schedlbauernhof (Naturland), 94169 Thurmansbang (Lkr. Freyung- Grafenau)
Zusammen mit dem Amt für Ernährung und Landwirtschaft (AELF) Regen präsentierte sich der Scheldbauernhof zum 25-jährigen Jubiläum von seiner schönsten Seite: Mit einer Fotoausstellung, vielfältigen Vorträgen und der Einbeziehung landwirtschaftlicher Produkte von Betriebskollegen konnten die Besucher viel über die kleinstrukturierte ökologische Landwirtschaft des Schedlbauernhofes lernen.

„Kartoffel-Erntedank-Fest“, Regens Wagner Müßighof (Biokreis), 91720 Absberg (Weißenburg- Gunzenhausen)
Über 1.500 Besucher kamen in diesem Jahr auf den Biokreis-Hof und informierten sich über die ökologische Landwirtschaft am Müßighof. „Am schönsten sind immer die freudigen Gesichter der Kinder, wenn sie die frisch aus der Erde geholten Kartoffeln selbst aufsammeln und anschließend im Feuer zubereiten“ so Thomas Pelz, der seit mehreren Jahren schon das Kartoffel-Erntedank-Fest auf dem Regens Wagner Müßighof veranstaltet. Dabei dürfen die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher erleben, wie Kartoffeln früher und heute geerntet wurden und werden und dabei selbst mitwirken.

 

Sonderpreis „Verarbeitung“
„Bio-Heumilcherlebnistag“, Allgäuer Hof-Milch GmbH (Biokreis, Bioland), 87547 Missen-Wilhams (Oberallgäu)
Bio-Heumilch-Wirtschaft mit allen Sinnen erleben: Das war die Idee des „Bio-Heumilch-Erlebnistages“. Zwei hochinteressante Vorträge, ein Heumilchpfad mit Infotafeln und Geruchsproben, Kostproben von Heumilchprodukten und der Besuch eines Bio-Heumilch-Betriebes vermittelten den Besuchern auf anschauliche Art viel Wissen rund um die Themen Wiesen und Weiden, Gräser und Kräuter sowie zur Haltung von Bio-Kühen. Die besondere Qualität der Bio-Heumilch stand natürlich auch im Fokus der vielen guten Gespräche, die an diesem besonders gelungenen Info-Tag zwischen Besuchern und Experten geführt wurden.

Sonderpreis „Gemeinschaftsveranstaltung“
„Unser Laufener Landweizen – Vom Korn zum Brot in der Region“, Biosphärenregion Berchtesgadener Land / Brotkultur Wolfgruber (Demeter)/ Biohof Lecker (Demeter), 83454 Anger (Berchtesgadener Land)
Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land betreibt den Biosphären-Getreidegarten zur Saatgutvermehrung von alten, voralpinen Getreidesorten. Der Biohof Lecker baut den „Laufener Landweizen“ bereits erfolgreich an. Die Brotkultur Wolfgruber bäckt daraus köstliches Brot und Süßgebäck. Gemeinsam präsentierten sich die drei Akteure – natürlich inklusive Kostproben – an ihrem Bio-Erlebnistag und gaben so den Besuchern tiefe Einblicke in die regional angepasste, rundum nachhaltig angelegte Bio- Lebensmittelwirtschaft – vom Korn bis zum Brot.

 

Bio-Erlebnistage: Bio mit allen Sinnen erleben
Bei den 19. Bio-Erlebnistagen vom 29.8. bis 6.10. 2019 nahmen Tausende Besucherinnen und Besucher in allen Ecken des Freistaates die Gelegenheit wahr, auf den über 300 Veranstaltungen mit Bio auf Tuchfühlung zu gehen. Bio-Lebensmittel genießen, sehen wo sie herkommen, die Menschen dahinter kennenlernen und dabei Spannendes rund um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft in Bayern lernen: Das boten die Bio-Erlebnistage 2019 mit einer breiten Palette von Hof- und Erntedankfesten, Weinproben, Bio-Märkten, Koch- und Backkursen, Feldbegehungen, Radtouren, gemeinschaftlichem Honig- Schleudern und vielem mehr.

Bio-Erlebnistage 2020: 20-jähriges Jubiläum!
Die Bio-Erlebnistage feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Vom 29. August bis 4. Oktober 2020 heißt es wieder „Bio mit allen Sinnen erleben“. Ab Juli finden Sie das Programm mit allen Veranstaltungen auf www.bioerlebnistage.de

Die Bio-Erlebnistage sind eine Veranstaltung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) mit ihren Mitgliedsverbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

 

Fotos von der Prämierung (Gruppenfoto sowie Fotos der einzelnen Gewinner) finden Sie ab Donnerstagvormittag auf www.bioerlebnistage.de/fotos-zum-download/

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern) vertritt als Dachverband der Bio- Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des Ökolandbaus in Bayern. In Bayern wirtschaften aktuell rund 10.500 landwirtschaftliche Betriebe auf einer Fläche von rund 365.000 ha nach den Richtlinien für den ökologischen Landbau. Hinzu kommen über 4000 Bio-Betriebe in Verarbeitung und Handel. Mehr Informationen: www.lvoe.de

Ausgezeichnet: Bayerns beste Bioprodukte 2020!

München/Berlin, 18.01.2020. Seit heute tragen zehn köstliche Schmankerl aus dem Freistaat ganz offiziell den Titel „Bestes Bayerisches Bioprodukt 2020“. Bei der Preisverleihung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin gratulierte Michaela Kaniber, bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Hubert Heigl, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) e.V. überreichte gemeinsam mit Bio-Königin Carina I. die Urkunden an die zehn Gewinner des Wettbewerbs „Bayerns beste Bioprodukte 2020“.

Staatsministerin Michaela Kaniber gratulierte den Gewinnern herzlich und sagte: „Bayerns beste Bioprodukte begeistern mich jedes Jahr aufs Neue. Der Wettbewerb zeigt, wie bayerische Bio-Betriebe großartige Ideen wie Karamell aus Ziegenmilch, Bier aus einer seltenen Hafersorte oder Stollen aus regionalen Zutaten in die Tat umsetzen, und das in bester Qualität. Dabei wirtschaften sie auf besonders nachhaltige Weise. Mit diesem Gesamtpaket haben die Gewinner die Auszeichnung „bestes bayerisches Bioprodukt“ mehr als verdient!“

LVÖ-Vorsitzender Hubert Heigl betonte das Engagement aller teilnehmenden Betriebe, die insgesamt 57 Produkte zum Wettbewerb „Bayerns beste Bioprodukte 2020“ eingereicht hatten: „Mit ihren regionalen Bio-
Produkten stärken diese Betriebe eine Landwirtschaft in Bayern, die Umwelt und Klima, unsere Artenvielfalt, unsere Böden und unser Wasser schützt. Dabei entstehen Köstlichkeiten, die einfach unverwechselbar schmecken. Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Betrieben für diese rundum guten Lebensmittel!“

Bayerns beste Bioprodukte: Der Wettbewerb
„Bayerns beste Bioprodukte“ entstehen dort, wo bayerische Bio-Betriebe beste bayerische Bio-Zutaten verarbeiten. Für 2020 hat die LVÖ Bayern den Wettbewerb bereits zum achten Mal ausgeschrieben. Beteiligen können sich bayerische Bio-Betriebe mit Lebensmittel-Produkten, die zu mindestens zwei Dritteln aus bayerischen Bio-Rohstoffen bestehen und in Bayern hergestellt werden. Eine Fach-Jury bewertet Geschmack, Verpackung und Bewerbung der Produkte sowie das Engagement der Unternehmen für Umwelt und Tierwohl, im sozialen Bereich und für ihre jeweilige Region.

 

Die Sieger 2020
57 Produkte waren im Rennen, die zehn Auszeichnungen gingen an:

Gold
Bier Senf – Münchner Kindl Senf GmbH, Fürstenfeldbruck
Stollen „Woidstoin“ – Biobäckerei Wagner GmbH, Tiefenbach (Lkr. Passau)
Ziegenmilchkaramell – Michlbauer Manufaktur GbR, Ursensollen (Lkr. Amberg-Sulzbach)


Silber

Zwetschgenlatwerge – Die Genießermanufactur – Sabine Hennek & Thomas Luciow GbR, Würzburg
Allgäuer Ur´Gselchtes – Allgäuer Hornochse, Ökomodellregion Oberallgäu Kempten
Tannen- & Fichtenhonig – Jonas & Daniel Scholz GbR, Kainsbach/ Happurg (Lkr. Nürnberger Land) 


Bronze
 
Beschwipste Anna rot – Bio Schaukäserei Wiggensbach eG, Lkr. Oberallgäu
Kloster-Sauerkrautbrot – Klosterbetriebe Plankstetten GmbH, Lkr. Neumarkt i.d.OPf. 
Rapsöl – Kramerbräu Saaten und Öle GmbH, Pfaffenhofen a.d. Ilm


Innovationspreis
 
Schwarzer Hafer – Apostelbräu Rudolf Hirz, Hauzenberg (Lkr. Passau)

Das ganz Besondere an Bayerns besten Bioprodukten
Hinter „Bayerns besten Bioprodukten“ stehen außergewöhnliche Geschichten, die Wege und Lösungen zu aktuellen Themen in der Land- und Lebensmittelwirtschaft aufzeigen. Dazu gehört z.B. der Aufbau von regionalen und partnerschaftlichen Kooperationen, eine artgerechte Haltung der Tiere, der Erhalt von alten Sorten oder der Anbau von Kulturen, die die Fruchtbarkeit des Bodens fördern.

Informationen zu den Gewinnern 2020 finden Sie in den beiliegenden Texten. Diese stammen aus den extra mit aktuellen Fotos angefertigten Faltblättern. Da die Datenmenge sonst zu groß wird, finden Sie nur ein Beispiel dafür anbei. Gerne schicken wir Ihnen weitere Faltblätter zu, die Fotos daraus können Sie für Ihr Medium verwenden. Bitte wende Sie sich an heidi.kelbetz@lvoe.de.

www.bayerns-beste-bioprodukte.de
Hier finden Sie ab 15. Januar alle Informationen zu Bayerns besten Bioprodukten 2020 und ab 19. Januar die Fotos mit Staatsministerin Michaela Kaniber vom Tag der Preisverleihung zum Download.

 

Der Wettbewerb ist eine Initiative der LVÖ Bayern und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

V.i.S.d.P.: Cordula Rutz Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern) vertritt als Dachverband der Bio-Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des Ökolandbaus in Bayern. In Bayern wirtschaften aktuell über 10.000 landwirtschaftliche Betriebe auf einer Fläche von gut 346.000 ha nach den Richtlinien für den ökologischen Landbau. Hinzu kommen über 4000 Bio-Betriebe in Verarbeitung und Handel. Mehr Informationen: www.lvoe.de Belegexemplar erbeten

Foto
Copyright: „LVÖ Bayern/Christoph Ass­mann“

Immer mehr Zeltbetreiber setzen auf Bio-Qualität aus Bayern

(25. September 2019, München) Regionale Bio-Qualität auf der Wiesn? Ja, das gibt’s! Im Stiftl-Wirt-Zelt auf dem Oktoberfest wurde am 23. September nicht nur auf den Tischen getanzt. Festwirt Lorenz Stiftl durfte sich auch über eine besondere Auszeichnung freuen: Sein Bio-Hendl wurde von Staatsministerin Michaela Kaniber, der Bayerischen Bio-Königin Carina Bichler und der Geschäftsführerin der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) Cordula Rutz mit dem Bayerischen Bio-Siegel zertifiziert. Das Siegel kennzeichnet Bio-Produkte, die ausschließlich aus Bayern stammen und deren zuliefernde Bauernhöfe zu 100 Prozent nach eigenen festgelegten, strengen ökologischen Richtlinien arbeiten. Der Stiftl-Wirt ist damit schon der dritte Wirt auf dem Oktoberfest, der mit dem Bio-Siegel zertifizierte Speisen anbietet.

„Das Bayerische Bio-Siegel steht für Bio-Qualität, die über den gesetzlichen Anforderungen liegt. Die Tiere sind in Bayern geboren, anschließend hier großgezogen und gemästet worden“, erklärte Staatsministerin Kaniber. „Zudem signalisiert das Siegel: Hier werden regionale Wirtschaftskreisläufe sowie bayerische Landwirte gefördert und die heimische Kultur- und Landwirtschaft unterstützt.“ Doch die Familie Stiftl schreibt Nachhaltigkeit nicht nur auf die Speisekarte. Sie betreibt seit diesem Jahr sogar ihr Zelt vollständig klimaneutral. „Für alles, was im Zelt passiert, erfasst ClimatePartner die verursachten CO2-Emissionen. Über ein Klimaschutzprojekt gleichen wir diese dann wieder aus. Damit sind wir das erste klimaneutrale Festzelt in der Geschichte der Wiesn und weltweit“, so Wiesnwirt Lorenz Stiftl.

Klimaneutral und biologisch: Nachhaltigkeit ist auch bei Großveranstaltungen Thema

Dass auch bei Großveranstaltungen immer mehr Wert auf Umweltschutz und regionale Bio-Produkte gelegt wird, zeigt nicht nur die Auszeichnung des Stiftl-Wirts. Schon vor Jahren setzte die Hühner- und Entenbraterei Ammer für ihre Hendl auf das Bayrische Bio-Siegel und auch im Schlemmer-Michl finden die Wiesn-Besucher Bio-Siegel prämierte Schmankerl direkt aus der Region. Damit sind die Wiesn-Wirte ein Teil der insgesamt 170 bayerischen Unternehmen, die als Zeichennutzer registriert sind. Dazu kommen 1.200 bayerische Landwirte. Sie alle müssen nachweisen, dass jeder Schritt ihrer Lebensmittel – von der Erzeugung der Rohstoffe über die Verarbeitung bis zur Ladentheke – lückenlos in Bayern erfolgt. Und trotz strenger Vorgaben steigt die Zahl der Siegelnutzer Jahr für Jahr konstant. Schließlich fragen auch immer mehr Konsumenten nach Herkunft und Qualität ihrer Speisen. Die Bayern verzehren bewusster – auch auf der Wiesn! So freut sich die Bayerische Bio-Königin Carina Bichler besonders, das Bayerische Bio-Siegel auch auf dem Oktoberfest zu sehen: „Die Bayern lieben Bio. Unbeschwert feiern und Nachhaltigkeit sind kein Widerspruch.“ Dass bereits drei Wiesn-Wirte mit dem Bio-Siegel zertifiziert wurden, sei ein toller Anfang. „Das Bayerische Bio-Siegel vereint Nachhaltigkeit und Genuss. Daher wünsche ich mir noch viel mehr Bio in Restaurants und Kantinen.“

 

Diese Wiesn-Hendl sind 100% Bio aus Bayern: Die Bayerische Bio-Königin Carina Bichler (links) und Staatsministerin Michaela Kaniber (Mitte) zeichneten Wiesn-Wirt Lorenz Stiftl mit dem Bayerischen Bio-Siegel aus. Foto: Astrid Schmidhuber/StMELF